Wann Postleitzahl?
Alte PLZ adé! Es war eine gewagte Reform, die die Bundespost vor 20 Jahren durchsetzte. Im wiedervereinigten Deutschland sollten zum 1. Juli 1993 fünfstellige Postleitzahlen eingeführt werden. Und es kam, was kommen musste: Der erzwungene Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten entfachte einen Sturm der Entrüstung.
Welche Postleitzahl gehört zu welcher Stadt?
Welche Postleitzahl gehört zu welchem Ort?
| PLZ-Gebiet | Bundesland* | Größte Stadt |
|---|---|---|
| 0 | Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Leipzig |
| 1 | Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen | Berlin |
| 2 | Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Sachsen-Anhalt | Hamburg |
Wann wurden die 4 stelligen Postleitzahlen abgeschafft?
1. Juli 1993
Dass die Umstellung zum 1. Juli 1993 dann so reibungslos verlief, war aber vor allem das Resultat einer generalstabsmäßigen und akribischen Vorbereitung durch die Deutsche Post.
Wann wurde die 5 stellige Postleitzahl eingeführt?
29. Januar 1993
Mit einer breit angelegten Werbe- und Informationskampagne hatte die Deutsche Post ab dem 29. Januar 1993 die Bundesbürger über den Wechsel von der vier- zur fünfstelligen Postleitzahl informiert.
Wann kamen neue PLZ?
Ein weiterer Grund für die Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen war die Automatisierung der Briefverteilung. Mit der Einführung des neuen Systems am 1. Juli 1993 wurde die Grundlage für die Briefzentren geschaffen, mit denen Briefe in nur zwei Sortiergängen den Zustellern zugeführt werden.
Wann war die Umstellung auf 5 stellige Postleitzahlen?
Bonn – Am 1. Juli vor 25 Jahren sind die fünfstelligen Postleitzahlen in Kraft getreten. Mit einer breit angelegten Werbe- und Informationskampagne hatte die Deutsche Post zuvor ab dem 29. Januar 1993 die Bundesbürger über den Wechsel von der vier- zur fünfstelligen Postleitzahl informiert.
Warum gibt es manche Postleitzahlen nicht?
Bis 1941 gab es in Deutschland keine Postleitzahlen. Die Postleitzahlen zunächst für Pakete sollten die Zustellung vereinfachen. Ab 1944 galten die zweistelligen Codes auch für Briefe – bis in die 1960er Jahre. Dann führten die Postbehörden in West- und Ostdeutschland jeweils vierstellige Postleitzahlen ein.
Wie wurde die 5-stellige Postleitzahl in Deutschland eingeführt?
1993 wurde in Deutschland die 5-stellige PLZ eingeführt. © siepmannH / Pixelio Die wesentlichen Gründe für die Einführung der 5-stelligen Postleitzahlen Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 gab es in Deutschland zwei 4-stellige PLZ-Systeme. Außerdem gab es 802 Postleitzahlen, die sowohl im Westen, als auch im Osten vergeben waren.
Wie viele Postleitzahlen gibt es heute in Deutschland?
Und der damalige Postminister Wolfgang Bötsch (CSU) schwärmte: “Mit der Einführung der neuen Postleitzahlen wird Deutschland postalisch jetzt eins.”. Das alles ist 20 Jahre später Schnee von gestern: Heute sind in Deutschland nach Angaben der Post 28.684 Postleitzahlen vergeben, gut 8000 für Orte, 16 500 für Postfächer und 3100 für Großkunden.
Was waren die Postleitzahlen in den vier Besatzungszonen Deutschlands?
In den vier Besatzungszonen Deutschlands existierten die Postleitzahlen (zweistellig, numerisch mit einstelligem Buchstabenzusatz) weiter. Die Postleitbereiche 4 bis 9 sowie 11 und 12 lagen in Gebieten, die seit 1945 nicht mehr zu Deutschland gehörten, und wurden nicht mehr benötigt.
Wann wurden die Postleitzahlen geändert?
Alte Postleitzahl adé! Es war eine gewagte Reform, die die Bundespost vor 20 Jahren durchsetzte. Im wiedervereinigten Deutschland sollten zum 1. Juli 1993 fünfstellige Postleitzahlen eingeführt werden.